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  • Volksschule Strasshof

Unsere Hilfe für die Ukraine

Updated: Mar 14

Uns fehlen die Worte!


Die Spendenaktion Ukraine hat alle Erwartungen um ein Zehnfaches übertroffen.





Als wir den Spendenaufruf planten, dachten wir, die Spenden mit einem Auto ins Haus der Begegnung transportieren zu können. So bescheiden waren unsere Erwartungen!

Am Samstag, dem 5. März, informierten wir alle Familien über die Spendenaktion und bereits am Montagvormittag war der Eingangsbereich der Schule mit mitgebrachten Schachteln überfüllt. Rasch musste umdisponiert und so wurde das Religionszimmer zum "Operationszentrum" umgewidmet. Täglich kamen Kinder mit großen Sackerln und Taschen, voller Stolz, dass sie und ihre Familie einen konkreten Beitrag leisten konnten. Ein Mädchen und ihr Papa marschierten sogar mit einem vollen Einkaufswagerl voller Spenden zu Fuß von zu Hause bis zur Schule, um zu helfen.





In den Klassen wurden Zetteln mit ermutigenden Botschaften und Zeichnungen gestaltet.

Im Laufe der Woche halfen die Schüler*innen beim Sortieren der eingetroffenen Waren und beim Verpacken der Hygiene-Schachteln. Es machte den Kindern sehr viel Spaß und tat ihnen gut, aktiv etwas für die vielen Menschen in Not tun zu können. Sie verpackten die Schachteln mit viel Liebe und dachten dabei an die armen Familien in der Ukraine und auf der Flucht, die sie bekommen würden.

Ein Bub kommentierte: "Jetzt weiß ich, wie es den Amazon-Mitarbeitern geht. Ich mache das nur eine Stunde lang, aber sie müssen den ganzen Tag so hackeln!"




Herr Günther Kussmann, Organisationsleiter der Gemeinde, besuchte uns dann am Donnerstagnachmittag, um die Transportlogistik zu planen. Er war sprachlos, als er die Menge an gestapelten Schuhschachteln betrachtete und bedankte sich herzlich bei allen.



Am Freitag vor Schulbeginn traf ein großer Truck der Freiwilligen Feuerwehr Strasshof vorm Schuleingang ein. Nun begann die Herausforderung, die zahlreichen Spenden vom 1. Stock unseres großen Schulhauses durch das ganze Gebäude nach draußen zu transportieren.

Dafür bildeten über hundert Kinder eine Menschenkette und schafften mit vereinten Kräften hunderte Schuhschachteln nach draußen.





Unsere Schulwartin Monika Handler und einige Lehrer*innen leisteten große Hilfe. Große Pakete mit Windeln, Babynahrung, Decken, Handtüchern und weiteren Waren, wurden mit Rollwagerln nach draußen gebracht. Binnen einer Stunde war alles geschafft - so geht echtes Teamwork!



Nachdem Schulwart Frank Hille und hilfsbereite Mitarbeiter der Gemeinde Strasshof alles in rund 120 große Kartons eingepackt und eingeladen hatten, ging es zum Haus der Begegnung. Dort wurden die restlichen losen Artikel mit Spenden aus anderen Quellen kombiniert.

Und nun, liebe Eltern, Erziehungsberechtigte, Kinder, hier die Ergebnisse eurer Großzügigkeit in Zahlen (Quelle. Günther Kussmann):

352 Hygiene-Pakete, verpackt von den Kindern mit persönlichen Botschaften

11 große Kartons Windeln

10 große Kartons Decken

7 große Kartons Babynahrung

5 große Kartons Handtücher

1 großer Karton Regenbekleidung

8 große Kartons gemischte Hygieneartikel

Es ist unfassbar, wie viele Spenden in nur fünf Tagen gesammelt wurden. Die Spendenbereitschaft der Strasshofer Familien ist einfach überwältigend.

Dazu fällt uns ein einziges Wort ein. Im Namen aller Empfänger*innen auf der Flucht oder im Krieg sagen wir einfach:

DANKE!

Спасибі

Besonderer Dank ergeht auch an Monika Handler, Frank Hille sowie alle Lehrer*innen für das gute Teamwork.

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